bild zeigt verdeckte person vor dem pc, ausserdem das corona-virus - als symbolbild fuer betrueger und phishing-mails
txn. Betrugsversuche über das Internet nehmen in der Corona-Krise deutlich zu. Oft wird versucht, den Opfern persönliche Daten zu entlocken. Mit entsprechender Software und gesunder Vorsicht lässt sich die Gefahr deutlich reduzieren. Wer dabei Hilfe braucht, findet Ansprechpartner bei den Verbraucherzentralen vor Ort oder beim Deutschen LandFrauen Verband. Foto: I.Stevanovic, D.Marionov /123rf

Wie Betrüger die Corona-Krise ausnutzen

Phishing-Alarm!

txn.„Ihre Sicherheit und Gesundheit liegen uns am Herzen. Unsere Filiale ist geschlossen, aber wir sind auch online für Sie da!“

Emotionale Botschaften wie diese kommen nicht immer von vertrauenswürdigen Unternehmen wie der örtlichen Sparkasse. Immer häufiger versuchen Betrüger mit solchen Tricks, die Corona-Krise für sich zu nutzen.

„Kriminelle im Netz fälschen E-Mails, um persönliche Daten von Bürgern zu sammeln“, warnt Verbraucherschützerin und LandFrauenGuide Ines Heine vom Deutschen LandFrauenverband, „Kunden können angeblich nur dann Hilfe bekommen, wenn sie ihre Adresse verifizieren – was über einen entsprechenden Link geschehen soll. Hier ist höchste Vorsicht geboten. Weiterführende Links in E-Mails von unbekannten Absendern sollten ebenso ignoriert werden wie Dateianhänge.“

Dasselbe gilt für vermeintliche Newsletter, in die sich Konsumenten eintragen sollen, um aktuelle Informationen zu Corona zu erhalten. Auch auf Tipps, wie man sein Geld retten oder eine tolle Rendite in Corona-Zeiten erzielen kann, sollten Verbraucher besser nicht reagieren.

Phishing-Mails sind nicht immer eindeutig zu erkennen. Bei unerwarteten E-Mails mit Links, einer unpersönlichen Anrede sowie einem Absender, der nicht von der Internet-Adresse des Unternehmens stammt, ist laut LandFrauenGuide Misstrauen angebracht „Konsumenten sollten die E-Mail im Verdachtsfall an phishing@verbraucherzentrale.nrw schicken und sie dann löschen“, so Heine, „Beschwerden und Erfahrungen mit Betrugsmaschen können online den Verbraucherzentralen gemeldet werden.“

Wer weitergehenden Rat braucht, kann sich auch an eine der deutschlandweit 25 LandFrauenGuides wenden. Die speziell geschulten Ehrenamtlichen unterstützen bei Bedarf und stellen den Kontakt zu hilfreichen Stellen wie den Verbraucherzentralen her. Weitere Informationen gibt es unter www.landfrauenguides.info oder bei den Verbraucherzentralen.

LandFrauenGuides

Hilfe in einer komplexen Welt

txn. Ob Kaufvertrag, Online-Einkauf oder Handytarif – der Verbraucherschutz spielt im Alltag eine große Rolle. Die Übersicht über die Rechts- und Marktlage zu behalten, wird dabei aber zunehmend schwieriger. Und gerade im ländlichen Raum sind die Wege zu Beratungsangeboten weit.

Das Projekt „LandFrauenGuides – Verbraucherinfos aufs Land gebracht“ gibt Orientierung im Dickicht der Kauf- und Vertragsentscheidungen. Außerdem bildet der Deutsche LandFrauenverband gemeinsam mit den Verbraucherzentralen LandFrauen aus, die bei Bedarf informieren und Kontakte zu Beratungsstellen vermitteln. Weitere Informationen zum Projekt gibt es online unter www.landfrauenguides.info.


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